Wie bestimmt man den Maschinenstundensatz?
Der Stundensatz setzt sich zusammen aus Abschreibung (Investition ÷ (Jahre × produktive Stunden)), Energie (Leistung × Energiepreis), Wartung und Arbeit. Die Summe sind die Selbstkosten; darauf kommen Gemeinkosten und schließlich die Marge. Realistische produktive Stunden (oft 1.400–1.800/Jahr) machen den größten Unterschied.
Häufige Fragen
Warum nicht einfach durch 2.000 Stunden teilen?
Eine Maschine läuft selten alle Arbeitsstunden produktiv. Rechne mit den tatsächlich fakturierbaren Stunden — Rüstzeit, Störungen und Leerlauf zählen nicht mit.
Gehört der Bedienerlohn in den Satz?
Das hängt von der Kalkulation ab. Bei bemannter Maschine rechnest du den Lohn mit; bei mannlosem Betrieb lässt du ihn weg oder reduzierst ihn.
Wie hoch sind normale Gemeinkosten?
Gemeinkosten liegen oft zwischen 15% und 30% der direkten Kosten, je nach Betrieb.