Zu Wort kommt Lissa Verhoog, Product Marketing Manager bei ECI Ridder IQ. In
einem offenen Gespräch erzählt sie, wie ERP-Lösungen den Unterschied machen in einer Welt,
in der Fertigungsbetriebe immer mehr mit weniger leisten müssen. Keine schwammigen
Zukunftsvisionen, sondern praktische Digitalisierung mit direktem Einfluss auf die
Werkstatt. Von Echtzeit-Einblicken bis hin zu intelligenten Verknüpfungen mit dem Engineering: Ridder iQ
ist von und für die Fertigungsindustrie entwickelt worden.
ERP als Fundament für Wachstum
Was macht Ridder iQ einzigartig? Laut Verhoog liegt es am Ursprung: „Ridder hat einst
selbst als Maschinenbauer angefangen. Dadurch steckt Praxiswissen aus der Werkstatt tief
in der Software.“ Das Ergebnis ist ein ERP-System, das keinen generischen
Ansatz verfolgt, sondern vollständig auf die Prozesse von Metallverarbeitern,
Apparatebauern, Blechbearbeitern und anderen Fertigungsbetrieben abgestimmt ist. „Mehrstufige Stücklisten,
Nachkalkulationen, Margenprojekte – alles ist darauf ausgerichtet, komplexe
Produktionsprozesse beherrschbar zu machen.“
Digitalisierung, die in der Werkstatt spürbar ist
Digitalisierung klingt oft abstrakt, doch bei Ridder iQ ist sie ganz konkret. „Wir
helfen Unternehmen, mit denselben Mitarbeitern mehr und effizienter zu produzieren. Durch
intelligente Automatisierung von Prozessen sparen Sie Zeit in Engineering, Einkauf und
Produktion. Ob es um das automatische Erstellen mehrstufiger Stücklisten
aus CAD-Dateien geht oder um Echtzeit-Einblicke in Materialstatus – der Effizienzgewinn
ist in der Werkstatt spürbar. Der Ingenieur, der zuvor drei Stunden mit einer
Stückliste beschäftigt war, erledigt das künftig in einer Stunde. Und der Produktionsmitarbeiter sieht auf einem
Tablet genau, was er tun muss, ohne Papierarbeitsscheine.
KI ist erst dann nützlich, wenn sie praktisch ist – und das beginnt bei einer Automatisierung, die direkt
im Arbeitsalltag Zeit einspart.
Obwohl KI ein beliebtes Schlagwort ist, setzt Ridder iQ bewusst auf praktische
Anwendungen. „Wir bauen keinen Hype, wir bauen Lösungen. Denken Sie an KI, die
Einkaufsrechnungen automatisch ausliest, oder einen ‚BOM Builder‘, der Stücklisten anhand
einer Konstruktionsdatei ergänzt.“ Darüber hinaus arbeitet Ridder iQ mit einem eigenen KI-Tool,
das sich mit Business Intelligence oder den Hilfefunktionen Ihres ERP-
Systems verbindet und komplexe Informationen zugänglich macht. Angenommen, Sie möchten wissen, wer Ihre
profitabelsten Kunden des letzten Quartals sind – dann sollten Sie das
einfach fragen können und sofort eine klare Antwort erhalten.
Klein anfangen, die Falle der Überanalyse vermeiden
Ein häufiger Fehler bei der Digitalisierung ist, zu groß anfangen zu wollen. Verhoog: „Die
Daten sind zwar vorhanden, aber Unternehmen wollen manchmal alles gleichzeitig angehen. Wir helfen gerade dabei,
Engpässe zu identifizieren und uns zunächst darauf zu konzentrieren. Fangen Sie klein an. Organisieren Sie
Ihre Prozesse und automatisieren Sie erst danach weiter.
Ridder iQ arbeitet ohne Umwege: direkte Implementierung und Support.
Bei Ridder iQ und all unseren anderen Paketen haben Sie direkten Kontakt zu
Spezialisten in der Hauptzentrale in Leusden. Hier wird die gesamte Software entwickelt,
gepflegt und kontinuierlich verbessert – von Menschen, die Ihre Herausforderungen in der
Fertigungsindustrie wirklich verstehen. Keine Reseller, keine Zwischenhändler, sondern direkter
Kontakt zu den Menschen hinter der Lösung. „Das macht den Unterschied. Als Kunde sprechen Sie
mit jemandem, der das System kennt und Ihre Branche versteht.“ Auch nach der Implementierung
bleibt der Kontakt intensiv. Kunden erhalten einen festen Account-Manager und
Unterstützung per Telefon, ein Support-Portal und umfangreiche Hilfefunktionen. „Und wenn
es spezifische Wünsche gibt? Dann denken wir aktiv mit und arbeiten gemeinsam an einer
passenden Lösung.“
Für jede Unternehmensgröße eine passende Lösung
Ridder iQ bietet zwei ERP-Varianten:
● Ridder iQ für größere Fertigungsbetriebe mit komplexen Prozessen.
● Ridder iQ Essentials für kleinere Unternehmen, die schnell loslegen wollen, mit einer
minimalen Implementierung von fünf Tagen.
Viele kleinere Fertigungsbetriebe wollen zwar digitalisieren, schrecken aber vor der hohen
Hürde eines komplexen, generischen ERP-Systems zurück. Ridder iQ Essentials senkt
diese Hürde mit einer schnellen, praktischen Einstiegslösung, die speziell auf die
Fertigungsindustrie abgestimmt ist – und in die Sie später problemlos hineinwachsen können. „Keine langwierigen
Projekte, sondern direkt loslegen mit dem, was Sie wirklich brauchen.“
Echtzeit-Dashboards sind kein Luxus mehr
Daten im Nachhinein zu betrachten, gehört der Vergangenheit an. „Echtzeit-Dashboards sorgen dafür, dass die
richtige Information beim richtigen Menschen ankommt, ohne dass Sie in Excel
wühlen müssen.“ Vom Materialverbrauch bis zur Produktionsplanung – Ridder iQ zeigt auf einen
Blick, wo Handlungsbedarf besteht. „Ihre Lagerverwaltung arbeitet auf Basis von Live-Daten.
Sobald etwas im Lager gescannt wird, weiß das System, ob eine neue
Bestellung nötig ist.“
Obwohl die Fertigungsindustrie traditionell zurückhaltend gegenüber Cloud-Lösungen ist, sieht
Ridder iQ einen deutlichen Wandel. „Der Bedarf an Skalierbarkeit, Sicherheit
und automatischen Back-ups macht die Cloud zunehmend attraktiver. Zudem finden
immer mehr technologische Entwicklungen in der Cloud statt, weil dort
schlichtweg die Zukunft liegt. Denken Sie an Anwendungen wie Shopfloor Control auf einem
Tablet – einfach zugänglich über einen Webbrowser, jederzeit und überall. Wer vorankommen will,
entscheidet sich für eine Cloud-Umgebung, die mit den Ambitionen des Unternehmens mitwächst.**
Schlussgedanke:
ERP ist kein IT-Projekt – es ist ein Wachstumsweg. Verhoog betont, dass ERP keine
isolierte Softwareentscheidung ist. „Es ist ein strategischer Schritt, eine Veränderung in der Art und Weise, wie
Sie arbeiten.“ Und das erfordert einen Plan, Rückhalt und Engagement. „Wir begleiten
Unternehmen von A bis Z. Vom ersten Gespräch bis zur Weiterentwicklung nach dem Go-live.
Denn Ridder iQ ist keine einmalige Implementierung – es ist der Motor Ihres Unternehmens.“
Bald mehr: Auf deindustrie.online erscheint in Kürze ein vertiefender
Podcast mit Lissa Verhoog und Martijn Lieshout, in dem sie Praxisbeispiele aus
der Fertigungsindustrie teilen. Behalten Sie die Plattform im Auge.
