In einer Welt, in der selbst der kleinste Produktionsfehler große Folgen haben kann, beweist Deltavorm, dass Digitalisierung nicht nur etwas für die großen Akteure ist. Das niederländische Unternehmen, spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Prägeformen für Süßwarenhersteller weltweit, hat mit der Einführung von Spheeres seine Arbeitsweise grundlegend verändert.
„Wir fertigen Prägeformen für Süßigkeiten, von Lakritz bis Weingummi. Jedes Produkt ist anders, jedes Design ist Maßarbeit“, erzählt Geschäftsführer Niels Dogger. „Das bedeutet, dass wir für jeden Kunden einen individuellen Ansatz benötigen – und das erfordert ein System, das genauso flexibel ist wie wir.“
Von Excel zu echtem Überblick
Vor acht Jahren stieg Deltavorm auf Spheeres um, ein ERP-System, das speziell für Fertigungsbetriebe entwickelt wurde, die mit kundenspezifischen Produkten arbeiten. Der Umstieg entstand aus einem wachsenden Bedürfnis nach Übersicht, Automatisierung und visueller Kommunikation.
„Wir wollten viel mit Bildern arbeiten. Bloße Beschreibungen reichten nicht aus. Unsere Kunden müssen sofort sehen können, worüber wir sprechen – das spart unendlich viel Zeit und vermeidet Missverständnisse“, erklärt Dogger.
Durch diesen visuellen Ansatz hob sich Spheeres von anderen Systemen ab. Während viele ERP-Pakete vor allem auf Text und Tabellen setzen, ermöglicht Spheeres die visuelle Darstellung von Produktinformationen. Das erwies sich als ausschlaggebender Faktor.
Weniger Frust, mehr Eigenständigkeit
Ein wichtiger Vorteil von Spheeres für Deltavorm ist die Möglichkeit, selbst Anpassungen vorzunehmen.
„Wir wollen nicht bei jedem Detail einen Lieferanten anrufen müssen. Dank Spheeres können wir vieles selbst verwalten – das spart Zeit und Frust“, so Dogger.
Auch die Kunden merken den Unterschied. Wo früher regelmäßig die Frage „Wann ist meine Bestellung fertig?“ per Telefon kam, herrscht heute Transparenz im gesamten Prozess. Die Kunden wissen genau, was sie erwarten können und wann.
„Das klingt einfach“, sagt Dogger, „aber es macht einen enormen Unterschied bei der Kundenzufriedenheit. Die Kommunikation ist schneller, klarer und zuverlässiger geworden.“
Maßgeschneiderte Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit zwischen Deltavorm und Spheeres geht über die reine Software hinaus. Es gibt einen aktiven Dialog über Verbesserungen, Wünsche und Zukunftspläne.
„Wir haben ein Ticketsystem für den Fall, dass etwas nicht wie erwartet läuft, und daneben eine Wunschliste mit Ideen für zukünftige Erweiterungen“, erzählt Dogger. „Die besprechen wir regelmäßig gemeinsam, um zu schauen, was Priorität hat und wo wir nachsteuern können.“
Diese offene Zusammenarbeit passt zu der Art und Weise, wie Deltavorm selbst arbeitet: kleinteilig, persönlich und auf Maßarbeit ausgerichtet.
Daten als Wachstumsmotor
Eine der größten Herausforderungen beim Umstieg war der Import historischer Daten. Deltavorm arbeitet mit Tausenden von Entwürfen und Kundenprojekten, die alle übertragen werden mussten.
„Wir hatten eine enorme Menge an Daten aus der Vergangenheit, mit allerlei Abweichungen und Ausnahmen. Dennoch verlief dieser Prozess reibungslos“, sagt Dogger. „Selbst unsere ausgefallenen Wünsche wurden problemlos erfüllt.“
Dank dieser Daten verfügt Deltavorm nun über ein umfangreiches Archiv an Produktionsinformationen. Das ist nicht nur eine wertvolle Quelle für die Qualitätskontrolle, sondern auch für zukünftige Innovationen.
Engere Zusammenarbeit mit Kunden
Für Deltavorm ist Spheeres inzwischen eine strategische Säule in den Zukunftsplänen. Das Unternehmen möchte noch enger mit Kunden zusammenarbeiten – und das gelingt nur mit der richtigen digitalen Infrastruktur.
„Wir wollen mehr Informationen von Kunden sammeln können, ohne ihre Zeit zu verschwenden. Spheeres hilft uns dabei. Es macht die Zusammenarbeit einfacher, übersichtlicher und schneller“, so Dogger.
In den kommenden Jahren erwartet Deltavorm, weiter in Automatisierung und datengetriebenes Arbeiten zu investieren, jedoch stets mit einem Ziel: mehr Zeit für die Kreation, weniger Zeit für die Verwaltung.
Digitalisierung in Reichweite
Die Geschichte von Deltavorm zeigt, dass Digitalisierung nicht nur den großen internationalen Akteuren vorbehalten ist, sondern auch für kleinere Fertigungsbetriebe machbar und wertvoll ist. Mit einem Team von 25 Mitarbeitenden bedient Deltavorm Kunden weltweit – und beweist, dass Flexibilität und Digitalisierung Hand in Hand gehen können.
„Manche Dinge machen einfach keinen Spaß – die will man automatisieren“, schließt Dogger mit einem Lächeln. „Wir vergessen manchmal, wie viel wir in all den Jahren gewonnen haben. Aber eines ist sicher: Ohne Spheeres könnten wir niemals so effizient arbeiten.“
Über Deltavorm
Deltavorm ist auf die Entwicklung und Herstellung von Prägeformen für Süßwarenhersteller auf der ganzen Welt spezialisiert. Mit mehr als 25 Mitarbeitenden liefert das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für Produzenten von unter anderem Lakritz, Weingummi und anderen Süßwaren.
Über Spheeres
Spheeres entwickelt maßgeschneiderte ERP-Lösungen für Fertigungsbetriebe, die mit komplexen, kundenspezifischen Produktionsprozessen zu tun haben. Das System bietet Übersicht, Flexibilität und visuelle Kommunikation und ist speziell für Unternehmen konzipiert, die effizient Maßarbeit liefern möchten.
